
Heute startet die 40-ste Ausgabe der größten Wassersportmesse der Welt: die Boot in Düsseldorf! Vom Falboot, über Nemo 100 bis zum Wasserhaus. Ab Morgen bei dieser Superlative dabei ;o)

Eines der Wasserhäuser von www.livingonwater.org
Meereswissenschaften, maritime Bücher & Filme, Schiffbau & Technologie, Yachting und “meer”!

Heute startet die 40-ste Ausgabe der größten Wassersportmesse der Welt: die Boot in Düsseldorf! Vom Falboot, über Nemo 100 bis zum Wasserhaus. Ab Morgen bei dieser Superlative dabei ;o)

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Ein neuartiger Lack-Zusatz wird wohl demnächst den Markt erobern. Mit Mikrokapseln soll er künftig den Rost in die Schranken weisen. Wissenschaftler an der University of Illinois haben einen Stoff entwickelt, der Rost abhält und den der Lackierer einfach einer Farbe beimischen kann. Das Geheimnis des Selbstheilenden Lackes besteht darin, dass er Kratzer schließt und somit auch nach einer Beschädigung die rostbringende Luft vom Stahl fernhält. Der Stoff aus dem die Träume sind enthält kleine Kapseln, die bei einer Beschädigung aufplatzen. Ihre Inhalte vermischen sich und bilden Siloxan, ähnlich dem Stoff, der im Bad und WC als Dichtungs-Mittel verwenden wird. Für den Lack einer Auto-Karosserie ist der Stoff nicht unbedingt geeignet. Das Material sei laut Technology Review eher rau. Damit ist es für den Karosserie-Lack am Auto nicht geeignet. Wohl aber könne es schon bald beim Schiffsbau zum Einsatz kommen.

Jachtsmen 2008, die höchste seglerische Auszeichnung Polens wurde in acht gleichberechtigten Kategorien vergeben. Unter den Gewinnern ist sowohl ein Einhandsegler, wie ein Konstrukteur, Sportler, Trainer und ein Unternehmer (Franzose). Ich hatte die Ehre - als einziger Deutscher - mit dabei zu sein. Die Gala wurde geführt vom bekanntesten Einhandsegler und langjährigen Kapitän mehrerer Windjammer, so wie dem Gründer der berühmten “Schule unter den Segeln”, Kapitän Krzysztof Baranowski.
Prominente Segler/innen, Unternehmer/innen, Künstler/innen und Sportler/innen bildeten das Publikum, womit sich die Gelegenheit zu einigen interessanten Gesprächen ergab.
Die offizielle Seite des Preisauszeichners mit den jeweiligen Siegern ist hier zu besuchen (in polnischer Sprache).
Gerade mal für unsere Hersteller sollte dieser Markt “langsam” entdeckt werden. Scheinbar sind Franzosen, Briten und Amerikaner etwas schneller bei dieser Regatta, als wir. Wie hieß es doch: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben?

Es ist die härteste Regatta der Welt: Bei der Vendée Globe sind Mastbrüche und Kenterungen an der Tagesordnung. Seit der Premiere im Jahr 1989/90 kamen drei Menschen ums Leben. Auch bei der aktuellen Auflage gab es neulich einen dramatischen Zwischenfall.

Le Cam`s Boot, die "VM Materiaux", kieloben... Foto: AFP
Der Franzose Jean Le Cam ist am Dienstag, den 06.01 mit seiner Yacht “VM Materiaux” am Kap Hoorn gekentert. Der Unfall war der jüngste Zwischenfall im härtesten Nonstop-Einhand-Segelrennen der Welt. Der erfahrene Skipper wurde Opfer der Stürme an Südspitze Südamerikas. Rettungsflieger der chilenischen Marine konnten nicht zu ihm vordringen, zu turbulent war die Luft, zu gefährlich die Lage. Ein Tanker eilte zur Hilfe, die unter der Flagge der Bahamas fahrende “Sanagol Kassagie”, konnte aber aufgrund des starken Seegangs auch nicht eingreifen.

Vincent Riou, an Bord seines "PRB". Foto: Jean Marie Liot / DPPI / Vendee Globe
Es wurden die ebenfalls an der Regatta teilnehmenden Franzosen Vincent Riou und Armel Le Cléac’h, beide 200 Seemeilen von Le Cam entfernt, zu dessen letzter Position umgeleitet. Riou erreichte Le Cams Boot am Dienstag Nachmittag. Die “VM Materiaux” trieb kieloben. Riou rief nach Le Cam und hörte eine Antwort aus dem Inneren des Bootes. Mit einem kühnen Rettungsmanöver konnte Riou Le Cam dann am Dienstagabend aus seiner misslichen Lage befreien. Le Cam sei wohlbehalten an Bord von Rious Boot “PRB”, teilten die Veranstalter der Regatta Vendée Globe mit.
Tja… good luck, Ladies and Gentleman (mit dabei sind auch Seglerinnen).
Heute - 12.01.04 - vor fünf Jahren ist der Luxusliner “Queen Mary 2″ zu seiner Jungfernfahrt vom britischen Southampton nach Fort Lauderdale in Florida gestartet. Durchaus ein Grund, einen Blick auf dieses Schiff werfen zu wollen. Dieses Mal ein Bild von mir: November 2005 in Hamburg aufgenommen, in der Nähe des Wedel Kraftwerks. Relativ früh…

Fotograf: Leo Walotek-Scheidegger
Passagierschiff “Queen Mary II”
Vessel type: Passengers ship
Hull type: Single hull
Builder: Chantieres De L´Atlantique Nantes Saint Nazaire, Frankreich
Build: 2004
Reederei: Cunard Line, London, Großbritannien
Flagge: U.K.
Länge: 345,03 m
Breite: 41,08 m
Gross tonnage: 148.528 tons
Summer DWT: 19.189 tons
Neues Jahr, neue Ausgabe! Motorship braucht wahrscheinlich keine Empfehlung. Es ist eine Standardlektüre der Schiffsbauindustrie. Verlegt wird es seit 1920. Trotz seiner 89 Jahre ist es immer noch aktuell und voller News. Durchaus eine lohnenswerte Lektüre nicht nur für Profis, sonder auch die, die welche werden wollen. In diesem Monat unter anderem einige interessante Beiträge aus Bereichen:
Ein Jahresabo kostet 121,- £ und kann hier bestellt werden:

Und schon fahren wir alle auf der 2009-Route, im Kielwasser das alte Jahr. Bedenkt man, dass “Sirius Star” freigekauft wurde, die Crew heil nach Hause zurückkehrt, fing es gut an. Gehen wir also davon aus, genauso gut durch die aufziehenden Finanzkriesewellen zu steuern, wie der Jahresanfang es versprach.
Es ehrt mich: Vela International Marine Ltd. bedankte sich bei mir dafür, nicht alle Informationen (bezüglich des entführten Tankers “Sirius Star”), an denen ich beteiligt war, an die Öffentlichkeit weitergegeben zu haben. Damit durfte sich das VIM-Team auf seine Hauptaufgabe konzentrieren: Die Verhandlungen und Befreiung der Crew und des Schiffes. Congratulations!
Im Januar wird es eher wenig auf 4mare passieren, da ich die Boot in Düsseldorf besuche und relativ viel unterwegs sein werde. Dennoch, ein paar interessante News und Buchtipps wird es bestimmt geben!